Von Buenos Aires ging es bald in der Früh nach Iguazu, wo wir gegen Mittag ankamen. Vom Flughafen fuhren wir direkt zu den Fällen in Iguazu. Die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien teilt die Wasserfälle von Iguazu in einen argentinischen und einen brasilianischen Teil. Mit einer Abbruchkante von ca. 3 Kilometern und 275 Fällen gelten sie als die größten Wasserfälle der Welt. Sie führen jedoch nicht so viel Wasser wie die Niagarafälle in den USA, die als die die wasserreichsten gelten. Auch die Tierwelt ist unglaublich vielfältig. Es gab eine Unzahl an verschiedenen Schmetterlingsarten zu bewundern, sodass wir uns wie im Schmetterlingshaus in Wien vorkamen . Unsere Vorräte mussten wir stets im Auge behalten, da sich sonst einer der vielen Nasenbären darüber hergemacht hätte. Darüber hinaus konnten wir auch Wasserschildkröten und riesige Welse in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.
Bevor wir also die Grenze zu Brasilien passierten stand eine Wanderung durch den argentinischen Teil auf dem Programm. Der Höhepunkt war zweifelsohne der Besuch der “Teufelsschlucht”, aber da Bilder bekanntlich mehr als 1000 Worte sprechen, lasst Euch von den Eindrücken begeistern.
Am Abend passierten wir die Grenze zu Brasilien bevor wir unser Hotel erreichten.
Für den 2. Tag in “Foz de Iguazu” (Name der brasilianischen Stadt) war eine Wanderung durch den brasilianischen Teil der Wasserfälle geplant. Wir konnten also den Teil, den wir am Tag zuvor begangen haben von der gegnüberliegenden Seite bewundern. Den Abschluss bildete wieder die Teufelsschlucht – eine erfrischende Dusche inklusive .
Da wir an diesem Tag auf ein wenig Abenteuer aus waren, buchten wir eine Bootsfahrt zu den Fällen. Was recht harmlos klingt wurde ein ziemliches Abenteuer, denn anstatt nur zu den Wasserfällen ging es direkt hinein . Wir brauchen wohl nicht extra zu erwähnen, dass wir am ganzen Körper keine trockene Stelle mehr hatten .
Der Abend stand ganz im Zeichen eines gemütlichen Zusammenseins bei einem tradiontionellen Rodecio. Bei dieser Art von Abendessen gehen die Kellner ständig mit gegrillten Fleischstücken und Spießen durch und schneiden, jenachdem, ob es einem gelüstet, ein Stück ab. Dazu gibt es Beilagen vom Buffet.