Argentinien: 19. – 21.8.2012

Gar nicht so leicht, sich so viel später noch alles in Erinnerung zu rufen, trotzdem: Unser Flug von Bolivien nach Argentinien war zwar etwas mühsam weil mit 2 Zwischenlandungen, eine davon geplant, nämlich in Cochabamba (muss man nicht kennen Winking smile), eine in Santa Cruz. Dort wurde die Maschine vollgetankt, also wurde – nachdem wir in der Höhe von knapp 4000 Metern mehrmals von Reiseleitern gehört haben, dass nicht jede Maschine bei so niedrigem Luftdruck landen kann – allgemein gemutmaßt, dass die Maschine nicht vollgetankt in La Paz bzw. Cochabamba starten konnte und deshalb der Stopp im niedriger gelegenen Santa Cruz notwendig war. Ob diese Vermutung stimmt, wissen wir allerdings nicht. Trotz allem kamen wir – zwar 2 Stunden verpätet aber doch – in Buenos Aires an. Ehrlichgesagt war der Wechsel in für uns üblichere Höhen ein ziemlich angenehmer. Was wir nämlich noch nicht erwähnt haben, ist, dass sich bei uns in Puno und La Paz die Höhe schon bemerkbar machte. In Cusco waren wir nur etwas schneller außer Atem, z.B. beim Treppensteigen zu den Inkatempeln o.ä., aber in La Paz ließ das Gefühl, – etwas übertrieben formuliert – gerade einen “Marathon” hinter sich zu haben, gar nicht mehr nach. Man ist einfach ständig etwas kurzatmig. Ist zwar nicht tragisch (die Hotels stellen sowohl Coca-Tee als auch bei Bedarf Sauerstoff zur Verfügung), aber auf Dauer ist es nicht das Wahre…

In Argentinien angekommen ließen wir uns noch am gleichen Abend nicht die Chance entgehen, einer typischen Tango-Vorstellung in einem der eingesessenen Tangolokale der Stadt beizuwohnen. Nachdem wir am Abend davor in Bolivien in einem Restaurant zu Abend gegessen hatten, das Mozart auflegte, war uns der Tango eine willkommene Abwechslung! Die Show war wirklich sehr sehenswert! Am nächsten Tag erkundeten wir die Stadt und sahen u.a. das Evita-Grab am Friedhof Recoleta. Wir mussten – weil in geführter Gruppe unterwegs – an einem Cache vorbeigehen (!!), kamen allerdings später retour um ihn zu heben! Winking smile Außerdem sahen wir den Regierungspalast am Plaza de Mayo mit dem berühmten Balkon, auf dem schon Evita stand (bzw. Madonna bei der entsprechenden Verfilmung Winking smile). Das Hafenviertel “La Boca”, das durch die farbenprächtige Bemalung der meist nur aus Holz und Wellblech gefertigten Häuser bekannt wurde, haben wir auch besucht. Was in Argentinien natürlich auf keinen Fall fehlen darf: ein ordentliches Steak! In Buenos Aires gibt es zwei tradtionelle Steakhäuser, wir haben uns das ausgesucht, das uns besser gefallen hat und dort ein Steak verspeist – nicht ohne es fotografisch für euch zu dokumentieren! Winking smile Beim Obelisken, dem Wahrzeichen von Buenos Aires, habe ich meine Geocoin “angebracht” (gar nicht so einfach, wenn es überall nur Micros gibt). Wir waren auch shoppen – aber (ganz untypisch) ohne etwas zu kaufen. Zu dem Zeitpunkt hatten wir nämlich unseren Argentinien-Inlandsflug noch vor uns, bei dem die Gepäcksbeschränkung bei 15 kg liegt und da unsere beiden Koffer/Reisetasche schon beim Abflug von Wien je knapp 20 kg hatte, hieß es, zu sparen, wo’s geht. Dass wir dann einen Gruppencheck-In machen konnten und unser Übergewicht daher niemanden auffallen würde, konnten wir zu dem Zeitpunkt ja noch nicht wissen… Aber damit wären wir ja schon bei der nächsten unserer Reisestationen!

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