15.8.2012–Machu Picchu, 16.8.2012–Fahrt nach Puno

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Uns geht es gut! Mittlerweile haben wir Cusco verlassen und sind in Puno am Titicacasee angekommen. Dazu gleich mehr, zuvor jedoch noch zu unserem gestrigen Tag: Wir waren am Machu Picchu und es war atemberaubend schön! Abfahrt um 6.15 Uhr vom Hotel, mit Bus nach Ollantaytambo (ca. 2 Stunden), dann 1 1/2 Stunden Zugfahrt entlang des Urubambatals, und letztendlich nochmals 1/2 Stunde Busfahrt den Berg hinauf! – Aber der Weg zahlt sich aus. Die Aussicht ist großartig – sowohl auf die Ruinen der Inkafestung, als auch auf die Berg-Tal-Landschaft, die den Machu Picchu umgibt. Immerhin liegt er schon am Rande des peruanischen Regenwaldes! Da bekanntlich Bilder mehr als Worte sagen, spare ich mir hier weitere Ausführungen (auch weil das Bett wiedermal ruft) und hänge ein paar Fotos an!

Am Abend waren wir noch in der Altstadt. Cusco bei Nacht ist ja ein beliebtes Postkartenmotiv, also wollten wir uns diesen Anblick nicht entgehen lassen. Außerdem haben wir so ganz nebenbei noch unseren ersten peruanischen Cache heben können. Winking smile

Nach einer kurzen Nacht brachen wir heute früh zum 380 km entfernten Puno auf. Unterwegs hielten wir in Andahuaylillas bei der “Sixtinischen Kapelle Amerikas” – kein Fleck unbemahlt – wenn auch in einem ganz anderen Stil als die “echte” sixtinische Kapelle! Einen Inka-Tempel, etliche peruanische Märkte und ein paar Stunden Fahrt durch die Anden später, passierten wir “La Raya”, den mit 4338 m höchsten Punkt unserer Reise.

In Puno angekommen mussten wir uns leider von unserem Reiseleiter Lukas, von dem wir ziemlich begeistert waren, verabschieden. Mal schauen, wer uns morgen begleiten wird. Morgen verlassen wir Peru, es geht weiter nach Bolivien.

Bevor wir unser heutiges Hotel bezogen, ging es noch per Boot zu den schwimmenden Inseln der Uros-Indianer. Ihre Inseln, die sie aus Binsen selbst fertigen, schwimmen tatsächlich, sind jedoch – damit sie nicht (etwa unerlaubterweise nach Bolivien Winking smile) abdriften – befestigt. Zwischen 5 und 15 Familien wohnen auf jeder der Inseln, insgesamt leben so rund 1100 Uros-Indianer in der Puno-Bucht des Titicacasees. Heute ist eine ihrer Haupteinkunftsquellen mit Sicherheit der Tourismus, also Reisende wie wir! Smile

Ein letztes Mal liebe Grüße aus Peru! Das nächste Mal werden wir wohl schon über die höchstgelegenste Hauptstadt der Welt – La Paz – berichten können!

Roman und Silvia

Aufgrund Zeitmangels folgen die Fotos im nächsten Artikel…

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